In Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Rosemarie Plag und dem Hochseil-garten Altenhof wurde ein Programm entwickelt, um dem Phänomen Höhenangst zu begegnen.
Unserer psychotherapeutischen Begleitung beim Phänomen Höhenangst liegen drei Annahmen zu Grunde:
- Höhenangst ist eine neurotische Angst, eine „Binnenangst“ die möglicherweise einen Hinweis auf ein „Thema hinter dem Thema“ gibt, der also eine andere Thematik zu Grunde liegt. Dabei ist die Höhenangst eine nach außen verschobene Angst. Sie übernimmt somit eine Stellvertreterfunktion. Diese „Als-ob-Thematik“ scheint zum einen weniger bedrohlich sowie besser kontrollierbar und zum anderen gibt sie einen Hinweis darauf, das „Thema hinter dem Thema“ nicht zu vergessen.
- Angst kann gelernt und verlernt werden und ist somit auch ein Ergebnis von Konditionierungsprozessen.
- Angst und Angsterleben hängen davon ab, wie Personen eine Situation als gefährlich/ ungefährlich interpretieren und bewerten.